Spülmaschine entkalken

Aktualisiert am 3. Oktober 2026 von der Redaktion

Spülmaschine entkalken ist bei richtig eingestellter Wasserhärte und genug Salz nur selten nötig. Wenn sich doch weißer Belag im Innenraum zeigt, reichen Zitronensäure oder ein Entkalker für Geschirrspüler und ein Programm ohne Geschirr.

Kurz gesagt: Zum Spülmaschine entkalken räumst du die Maschine leer, reinigst das Sieb, gibst Zitronensäure oder einen Entkalker laut Packung in den Innenraum und startest ein Programm mit niedriger bis mittlerer Temperatur. Zu heißes Wasser kann mit Zitronensäure schwer lösliche Ablagerungen bilden. Essigessenz ist tabu, weil sie Dichtungen angreifen kann. Damit der Kalk nicht wiederkommt, prüfst du Salz und Wasserhärte.

Woran du erkennst, dass die Spülmaschine Kalk hat

Weißer Belag ist aber nicht immer Kalk. Auch Reinigerreste oder Salz können ähnlich aussehen. Wie du das unterscheidest, steht unter Weiße Rückstände.

Anleitung: Spülmaschine entkalken mit Zitronensäure

  1. Maschine leer räumen. Kein Geschirr, keine Tabs im Dosierfach.
  2. Sieb und Sprüharme reinigen. Grobe Reste und lose Kalkstücke entfernen. So kann die Lösung frei zirkulieren. Anleitung unter Spülmaschine reinigen.
  3. Zitronensäure einfüllen. Einige Esslöffel Zitronensäure-Pulver auf den Boden der Maschine oder ins Dosierfach geben. Hat dein Entkalker oder die Bedienungsanleitung eine Mengenangabe, gilt diese.
  4. Programm mit niedriger bis mittlerer Temperatur starten. Bei hohen Temperaturen kann Zitronensäure mit Kalk schwer lösliches Calciumcitrat bilden, das sich wieder ablagert. Viele Ratgeber nennen deshalb ein Programm mit höchstens etwa 40 °C.
  5. Nachspülen. Ein kurzes Programm ohne Zusatz laufen lassen, damit keine Säurereste bleiben.
  6. Kontrollieren. Hartnäckige Reste mit einem weichen Tuch abwischen. Bei sehr starkem Belag den Vorgang wiederholen.

Entkalker speziell für Geschirrspüler sind auf Temperatur und Material abgestimmt. Wenn deine Bedienungsanleitung ein bestimmtes Mittel oder Programm nennt, halte dich daran.

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Zitronensäure, Entkalker oder Essig?

MittelWirkungWorauf achten
Zitronensäurelöst Kalk zuverlässignicht zu heiß einsetzen, Menge nach Belag
Geschirrspüler-Entkalkerlöst Kalk, auf Gerät abgestimmtPackungsangabe und Bedienungsanleitung beachten
Kombi-MaschinenreinigerFett und Kalk laut Herstellerbei starkem Kalk eventuell zu schwach
Haushaltsessiglöst Kalk, riecht starknicht dauerhaft, Dichtungen können leiden
Essigessenzstark sauernicht verwenden, greift Dichtungen und Metall an

Achtung: Entkalker und Säuren nie mit chlorhaltigen Reinigern oder anderen Maschinenreinigern kombinieren. Handschuhe tragen, Pulver und Flüssigkeiten kindersicher lagern.

Wie oft sollte man die Spülmaschine entkalken?

Eine feste Regel gibt es nicht. Arbeitet der Enthärter richtig, kommt kaum Kalk in die Maschine. Entkalke deshalb nur, wenn du Belag siehst. Bei hartem Wasser und häufigem Spülen kann das ab und zu nötig sein, bei weichem Wasser praktisch nie.

Häufiges Entkalken ist eher ein Warnsignal: Dann stimmt meist etwas mit der Enthärtung nicht.

Damit der Kalk nicht wiederkommt

Weitere Pflegetipps findest du im Ratgeber.

Häufige Fragen zum Entkalken der Spülmaschine

Kann ich die Spülmaschine mit Essig entkalken?

Verdünnter Haushaltsessig löst Kalk, kann aber bei häufigem Einsatz Dichtungen angreifen. Zitronensäure oder ein Geschirrspüler-Entkalker sind die bessere Wahl, Essigessenz ist tabu.

Warum nicht das heißeste Programm mit Zitronensäure?

Bei hohen Temperaturen kann aus Zitronensäure und Kalk schwer lösliches Calciumcitrat entstehen, das sich erneut ablagert. Ein Programm mit niedriger bis mittlerer Temperatur ist deshalb sicherer.

Muss ich entkalken, wenn ich Salz verwende?

Meist nicht. Bei korrekt eingestellter Wasserhärte und ausreichend Salz gelangt kaum Kalk in die Maschine.

Kann ich Entkalken und Reinigen in einem Durchgang erledigen?

Kombi-Reiniger versprechen das laut Hersteller. Bei starkem Fett und Kalk ist es gründlicher, erst zu reinigen und danach separat zu entkalken.

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